Von „Brücken“ und „Komplizen“: Das Interview zum Lernbrücken Projekt mit Michael Siegel – Teil 1

Warum heißt es eigentlich „Lernbrücken“? Wofür steht der Asudruck?

Den Begriff hat die Senatsverwaltung für ihr Programm zur Unterstützung besonders benachteiligter SchülerInnen und deren Familien gewählt. Es soll dabei helfen, den Anschluss an die Bildungspläne für diese Kinder nicht ganz aufzugeben. Die Senatsverwaltung hat über die Deutsche-Kinder und Jugendstiftung als Programmdirektion NGOs dazu aufgerufen, für dieses Programm Konzepte einzureichen. Der Name passt auch ganz gut, finde ich. So kann man sich recht gut bildlich vorstellen, dass wir dafür da sind, Brücken an den Stellen zu schlagen, an denen junge Menschen und ihre Familien aufgrund der Situation in der Corona-Krise vom „Lernen“ nahezu gänzlich abgehängt werden.

Was passiert konkret im Projekt? Was bieten wir an?

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Innovation trifft Freiraum – der Fachtag selbst

wissenschaftlicher Diskurs unten, oben „die Chef(Innen)-Etage“

Am Ende des in seiner finalen Phase höchst intensiven Planungs- und Vorbereitungsprozesses stand der Fachtag, für den sich alle Mühen gelohnt hatten:

Auf dem Kinder- und Jugendbereich arbeiteten von 2. KlässlerInnen bis zu Schulabsolventen engagierte junge Menschen aus den verschiedensten Kontexten gemeinsam zu den Themen und Leitfragen des Tages in einer einzigartig freien und lockeren- aber gleichzeitig auch sehr konstruktiven Arbeitsatmosphäre. Auf einer gesamten Etage (im Laufe des Tages „Chef(Innen)-etage“ genannt) hatten die Teilnehmenden des Kinder- und Jugendbereiches in sieben Workshops die Chance, sich auszudrücken und laut zu werden. Sie malten Bilder und ein Banner, entwickelten ein Theaterstück, das sie gemeinsam aufführten, reimten als Poetry-SlammerInnen, rappten nach einem gemeinsam geschriebenen Text, diskutierten miteinander Möglichkeiten, Kinderrechte in der Schule zu leben.

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Zwischen Ehrenamt und Profession – ein Planungsprozess, der neue Wege geht

Der geeignete Rahmen für die Planung und Organisation des gemeinsamen Vorhabens – eines Fachtages zu Partizipation und Beteiligung von Kindern und Jugendlichen – ergab sich schließlich durch die Kooperation zwischen der DeGeDe e.V. und dem Pestalozzi-Fröbel-Haus. So wurde ein Organisationsteam einberufen, zudem breit  eingeladen wurde und an dem sich viele Einrichtungen beteiligten. So unter anderem das SV-Bildungswerk, die KITA Menschenskinder gGmbH oder auch wir, die Beteiligungsfüchse gemeinnützige GmbH.

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Weil die Lebenswelt von Kindern und Jugendlichen nicht am Schultor endet

– ein Gespräch, das kontrovers beginnt und in einem gemeinsamen Vorhaben endet

Den Ausgangspunkt für das gemeinsame Vorhaben und den Beginn aller Planungen für dem Fachtag markierte ein Gespräch, das bereits vor über 3 Jahren stattfand: Mit am Tisch saßen damals Siegfried Arnz der ehemalige Leiter der Abt I der Senatsverwaltung, Dr. Hans Ulrich Krause vom Kinderhaus Berlin-Mark Brandenburg , Kerstin Kubisch-Piesk vom Jugendamt Mitte, Lukas Wolff vom SV-Bildungswerk und Michael Siegel von der DeGeDe e.V., die sich gemeinsam mit der Frage beschäftigten, die auch auf dem letztendlichen Fachtag noch maßgeblich sein sollte:

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Beteiligung, Demokratie und Innovation – der Fachtag „Partizipation und Beteiligung“

Ohne die Erfahrung gelingender Partizipation und Beteiligung in möglichst allen Phasen ihres Lebens haben Kinder und Jugendliche kaum Chancen, selbstbewusste Mitglieder unserer demokratischen Gesellschaft zu werden.

– Siegfried Arnz, Leiter der Abteilung I a.D. bei der Senatsverwaltung
für Bildung, Jugend und Wissenschaft, Berlin

Am 17.02.20 luden die Deutsche Gesellschaft für Demokratiepädagogik e.V. und das Pestalozzi-Fröbel-Haus zu einem ersten bundesweiten Fachtag „Partizipation und Beteiligung“ von Kindern und Jugendlichen ein – das Besondere? Die Kinder und Jugendlichen kamen dabei selbst zu Wort.

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Der Freizeit-Fußball Cup geht in eine neue Runde: ein Kurzbericht zum aktuellen Planungsstand

der Flyer zum diesjährigen Turnier

Nachdem der Freizeit-Fußball-Cup in der Sporthalle Hatzfeldtallee vom 29.12.18 ein durch und durch gelungenes Turnier war, für das unsere Partizipationslotsen unter anderen auch von der Wahlkreisabgeordneten Emine Demirbüken-Wegner und dem Reinickendorfer Stadtrat Tobias Dollase, die beide persönlich auf der Veranstaltung dabei waren (!), viel Anerkennung erfahren hatten, laufen nun schon die konkreten Planungen für das diesjährige Turnier zum Jahresabschluss.

Hier geht´s nochmal zum Artikel über das Turnier im letzten Jahr.

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