Willkommen

Willkommen auf der Website der Beteiligungsfüchse! Wir sind ein junges Sozialunternehmen in Berlin-Reinickendorf. Unser Anliegen ist die Förderung von Demokratie und Kommunikation in Schule und Kiez. Schon länger im Auguste-Viktoria-Allee-Kiez und auch darüber hinaus für Demokratie und Gewaltprävention aktiv, gibt es uns offiziell seit dem 24.01.2018Fragen Sie uns für ein Erstgespräch an!

Ein toller Abschluss, für großartiges Engagement: Das „Lernen durch Engagement“ Abschlussfest an der Max-Beckmann Oberschule

Am Donnerstag, den 02.Mai 2019 fand auf dem Schulhof der Max-Beckmann Oberschule das “Lernen durch Engagement”-Abschlussfest stattund somit das von Beteiligungsfüchse gGmbH initiiert und begleitete “Ehrenamtsnetzwerk-Schule-Kiez” seinen diesjährigen Abschluss. In einem offenen Rahmen stellten die Schülerinnen und Schüler der 8.Klassen Ihre Projekte in kurzen Präsentationen auf einer Bühne vor circa. 50 Gästen vor und ernteten reichlich Applaus. Die Klassen erhielten außerdem eine Urkunde für ihr geleistetes Engagement. Zur Zeugnisausgabe werden alle Schülerinnen und Schüler ein Zertifikat erhalten, das Ihnen ihr Engagement im Kiez bescheinigt und vielleicht schon für eine Bewerbung für die SchülerInnen-Betriebspraktika in Klasse 9 von Bedeutung sein kann.

Geschäftsführer Michael Siegel im freudigen Gespräch mit Musiker „Floske“

Neben den Projektpräsentationen mit anschließendem Urkundeverleih sorgte Musiker “Floske” für einen fröhlich-lockeren Einstieg in das Programm, “Interims-DJ” Georg Mastritsch schuf eine gute Atmosphäre durch seine musikalische Ausgestaltung zwischen den einzelnen Präsentationen. Für den kleinen- und auch den großen Hunger wurde etwas abseits Gegrilltes verkauft und von SchülerInnen selbstgemachte Pizza oder von SchülerInnen und Eltern beigesteuerte Kuchen für ein kleines Entgelt angeboten.

Freund und Helfer Mekyas Mulugeta am Grill-Verkauf

Die Schülerinnen und Schüler der sechs 8.Klassen präsentierten die Projekte, die Sie über das Jahr hinweg im Rahmen von Lernen durch Engagement (“Service-Learning”, https://befu.berlin/ehrenamtsnetzwerk-schule-kiez/#more-476) in Kooperation mit einem gemeinnützigen Träger aus dem Kiez durchgeführt hatten. Auch im zweiten Durchgang des Ehrenamtsnetzwerks “Schule-Kiez” (erster Durchgang mit den 8.Klassen des Schuljahrs 17/18) machten sich die SchülerInnen gemeinsam mit den betreuenden Lehrpersonen auf, Handlungsbedarfe im Kiez zu identifizieren und in einem Projekt umzusetzen. Angebunden in den Fachunterricht-Fächer Ethik, Deutsch, Sport oder auch Biologie setzten Sie ihre Projekte anschließend in einer tollen Art und Weise um und sammeln auf diesem Weg erste Eindrücke und Erfahrungen, sich zivilgesellschaftlich zu engagieren.

An diesem Punkt setzt das  Ehrenamtnetzwerk “Schule-Kiez” an: Es versucht, einen fließenden Übergang der Lebenswelt der SchülerInnen innerhalb der Schule in den Kiez zu schaffen. Nicht nur Schülerinnen und Schüler, die im Kiez wohnen, lernen diesen innerhalb der Schulzeit besser kennen und gelangen in Auseinandersetzung mit Themen, die im Kiez relevant sind, sondern auch jene SchülerInnen, die nicht direkt im Kiez wohnhaft sind, gelangen teilweise in eine erste Auseinandersetzung mit gemeinnützigenTrägern, Institutionen und Möglichkeiten des Engagements mit einem nicht unerheblichen Teil ihrer Lebenswelt.

Im Vergleich zum letzten Jahr hat sich innerhalb des Ehrenamtsnetzwerks Vieles in eine positive Richtung entwickelt: gemeinnützige Träger im Kiez wissen mittlerweile um das Netzwerk und freuen sich weitestgehend bereits auf die Ideen und Projekte, die im kommenden Schuljahr auf Sie warten. Auch die Lehrerinnen und Lehrer, die im Verlaufe des Projekts die klassische Rolle der Lehrkraft verlassen- und über das Projekt hinweg immer mehr zu einem/r LernbegleiterIn werden, fühlen sich immer wohler in Ihrer Rolle: “Es sei zwar ein hoher Aufwand, der für so ein Lernen durch Engagement Projekt betrieben werden müsse, all die Reflexionsgespräche würden viel Zeit kosten, meint Karl Drews, Klassenlehrer der 8.12 der Max-Beckmann Oberschule und ergänzt: “Aber all das ist es wert, denn viel schöner ist es zu sehen, wie die Schülerinnen und Schüler hier rausgehen, stolz etwas gemeinsam auf die Beine gestellt zu haben. Da ist dieses Abschlussfest finde ich, ein wichtiger Faktor.”

Tatsächlich zählt ein von Anerkennung und Lob getragener Abschluss, wie auch die prozessbegleitenden Reflexionsgespräche zu den sechs Qualitätsstandards von Lernen durch Engagement.

Nach den einzelnen Projektpräsentationen habe ich mit den Gruppen jeweils kleine Interviews geführt. Detaillierte Informationen zu den einzelnen Projekten und Eindrücke der Schülerinnen und Schüler findet Ihr in wenigen Tagen in Form eines kleinen Artikels auf unserer Website (www.befu.berlin)!

Endlich mal wieder ein Gleichgesinnter des Monats: EDUCATION Y!

Bildung. Gemeinsam. Gestalten.

EDUCATION Y ist ein innovatives Social-Profit Unternehmen, das mit seinen Programmen und pädagogischen Ansätzen die Kompetenzen und Potenziale von Kindern und Jugendlichen in Hinblick auf die Herausforderungen des 21. Jahrhundert, insbesondere unter Gesichtspunkten des digitalen Wandels, fördern möchte.

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Eine Frau, die in die erste Reihe gehört: Kerstin Kubisch-Piesk

Kerstin Kubisch-Piesk

Beteiligungsfüchse können auch Beteiligungsfähen sein! Damit das klar ist, stellt diese Artikelreihe einige wichtige von Ihnen vor. Steckbriefartig erfahrt Ihr in den Texten, womit Sie sich sonst so Ihre Zeit vertreiben, wo Ihre Herzensangelegenheiten liegen oder einfach, warum wir uns freuen, dass sie bei uns sind!

Wie hast du deinen Weg zu den Beteiligungsfüchsen gefunden?

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Eine neue Artikelreihe!

Liebe LeserInnen,

neben meinem Engagement für die Beteiligungsfüchse engagiere ich mich in meiner Freizeit auch politisch und habe in diesem Kontext einen geschärften Blick für eine ausgewogene Männer-Frauen Quote entwickelt.

Auf den ersten Blick erscheinen auf unserer Website vor allem männliche Gesichter wenn man herausfinden will, wer sich so hinter der Arbeit der Beteiligungsfüchse verbirgt. Dass wir aber auch viele interessante und wichtige Frauen in unseren Reihen haben, soll eine neue Artikelreihe in den Vordergrund rücken.

Unter dem Namen “Unsere Frauen gehören in die erste Reihe” möchte ich Euch unsere Frauen in einem kurzen, Steckbrief artigen Text vorstellen.

In Zukunft wollen wir also allen BesucherInnen unserer Website ganz bewusst zeigen: die Beteiligungsfüchse leben auch von Ihrer Fähenpower!

Liebe Grüße,

(AS)

Die Engagement-Projekt-Tage 2019

Geplant und umgesetzt von den Beteiligungsfüchse gemeinnützige GmbH fanden von Mittwoch, dem 20.03.2019 bis Freitag, den 22.03.19 für die 11. Klassen der Max-Beckmann-Oberschule die Engagement-Projekt-Tage 2019 statt. Ziel der Projekttage war es, den SchülerInnen einen Einblick in und für das Lehren und Lernen im 21. Jahrhundert, sowie für  die Lehr- und Lernform “Lernen durch Engagement” (engl. “Service-Learning”) zu bieten. Damit verbunden war auch, dass die SchülerInnen einen Einblick in Möglichkeiten bekamen zivilgesellschaftliches Engagement im Kiez rund um die Schule selbst zu anzustoßen bzw. kennenzulernen.

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Interview mit Frau Tresenreuter: Ein Gespräch über Problembewältigung und Kooperationen

Zum Kontext: Seit Januar 2019 führt Frau Tresenreuter an der Otto-von-Guericke Oberschule ein „Lernen durch Engagement” – Projekt durch. Auf der Suche nach Unterstützung trat sie an Michael heran. Als “Best-Practice-Beispiel” für gelungene Kooperationsarbeit habe ich ein Interview mit Ihr geführt.

Verweis zu Lernen durch Engagement


A: Hallo Frau Tresenreuter. Schön, dass Sie da sind!

T: Sehr gern. Tatsächlich war ich bei dem ersten Projekt manchmal etwas frustriert. Es viele gab Eckpunkte, die nicht gepasst haben. Ich hatte mir sogar vorgenommen so etwas nicht mehr zu machen.

A: ..und jetzt sitzen wir hier gemeinsam und reden über Ihr tolles, zweites Projekt. Was glauben Sie, ist rückblickend schiefgelaufen und wie kam es aus der Frustration zu der Entscheidung, sich dem doch noch einmal anzunehmen?

T: Bei dem ersten Projekt habe ich mir unglaublich viele Gedanken gemacht. Ich habe mich in die Arbeit gestürzt ohne richtig zu gucken, passt das alles mit den Bedarfen der Menschen, auf die das Projekt abzielt? Kann ich das alleine überhaupt alles so umsetzen wie ich mir das vorstelle? Dazu war das alles nicht optimal kommuniziert, Unterstützung habe ich nur pointiert erfahren und auch gekümmert habe ich mich darum nicht recht.

Ich habe zumeist alleine versucht, alles zu schaffen und außerdem manchmal noch Menschen überreden müssen, damit Sie meinen Schülern überhaupt die Gelegenheit geben, sich zu engagieren. Das war etwas, was ich so nicht noch einmal erleben möchte.

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Der LdE-Projekttag der 7d der Otto-von-Guericke Oberschule

Am 31.01.2019 fand ein Lernen durch Engagement Workshoptag im Anne Frank Haus in Berlin-Wilmersdorf statt. Hier lernten Schülerinnen und Schüler aus der 7d der Otto-von-Guericke Oberschule in einem von uns gestalteten, überaus angenehmen Rahmen kleine Chemie- und Physik-Experimente kennen, um sie nach weiterer Festigung nach den Ferien in Kindergärten aus ihrer Gegend ansprechend vorzustellen und so die kleinen Kids schon frühzeitig für grundlegende, chemische- und physikalische Prozesse und Erkenntnisse zu sensibilisieren und vor allem zu begeistern.

Bereits weit im Vorfeld hatte sich die Klassenlehrerin Frau Tresenreuter Unterstützung für die Realisation und die erfolgreiche Umsetzung des Projekttags mit ins Boot geholt- durch einen frühere Lernen durch Engagement Netzwerktag bekannt, bat Sie Michael Siegel vom Beteiligungsfüchseteam um Hilfe. In Kooperation wurden Ort organisiert, Tagesablauf geplant, Materialien besorgt und die Verantwortung für das Essen gleichmäßig auf den Schultern der SchülerInnen, bzw. auf denen Ihrer Eltern, verteilt.

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Mobbing – wenn ein natürliches Phänomen zur Katastrophe führt

In allen Zwangskontexten, das heißt in allen Rahmen und Räumen, in denen Menschen mit einer gewissen Regelmäßigkeit in einer ihnen zugewiesenen Gruppe zusammenkommen, tritt Mobbing auf. So auch in der Schule und in Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe. Mobbing hat schwerwiegende Folgen für die Betroffenen, aber auch für das gesamte, teilhabende Umfeld.

Immer wieder gibt es auch junge Menschen die aus den erfahrenen, kleinen und großen Demütigungen, den Gemeinheiten und dem Mangel an Aufmerksamkeit für die Situation, in der die Betroffenen sich befinden, keinen anderen Ausweg als den Suizid mehr sehen- eine der häufigsten Todesursachen von Kindern und Jugendlichen in Deutschland ist Selbstmord.

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Makista e.V. – Gleichgesinnte des Monats Januar!

Der gemeinnützige Verein Makista – Bildung für Kinderrechte und Demokratie e. V. setzt sich für die Verwirklichung der in Deutschland seit 1992 geltenden Kinderrechte ein – vor allem im für Kinder und Jugendlichen zentralen Lern- und Lebensort Schule.

Ziel, Ansatz und Philosophie

Die 1989 weltweit verabschiedete UN-Kinderrechtskonvention bietet in Zeiten wachsend komplexer Herausforderungen für Bildungseinrichtungen einen universellen Rahmen für die Gestaltung von Schulen und Kitas und den pädagogischen Alltag. Viel zu selten orientiert sich Bildungspolitik an den in den Kinderrechten festgeschriebenen Schwerpunkten der Gleichheit und Nicht-Diskriminierung, des Schutzes, der Inklusion, der Bildungsgerechtigkeit, oder der Förderung und Teilhabe von Kindern und Jugendlichen. Noch immer sind die Kinderrechte gesamtgesellschaftlich zu unbekannt und unerheblich in der Arbeit und im Umgang mit Kindern und Jugendlichen. Die Umsetzung der Kinderrechte braucht ein bewusstes und zielgerichtetes Engagement von Bildungseinrichtungen.

Tätigkeitsbereiche und Arbeitsfelder

Um Bildungseinrichtungen bei genau dieser Herausforderung zu unterstützen, bietet Makista e.V. Trainings, Beratungen und Vernetzungsangebote für Lehrkräfte und PädagogInnen sowie für zivilgesellschaftlich Engagierte, die sich ähnlich wie Makista e.V. den Schwerpunkt Ihrer Bildungsarbeit in der Verwirklichung der Kinderrechte gesetzt haben. Darüber hinaus stellt Makista e.V. Praxis-Materialien zur Verfügung, um das Thema der Kinderrechte, beispielsweise im Unterricht, zugänglicher und für Schüler- und LehrerInnen attraktiv zu machen. Makista e.V. trägt außerdem zur bundesweiten Vernetzung von Initiativen der Kinderrechtsbildung und Demokratiepädagogik bei.

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Unser Gleichgesinnter des Monats Dezember: Das Kinderhaus Berlin-Mark Brandenburg!

Das Kinderhaus ist ein Träger der Jugendhilfe und stellt ein Gesamtprojekt mit derzeit circa 43 Teileinrichtungen dar. Diese Teileinrichtungen reichen von Kita´s über Tages- und Wohngruppen bis hin zu Verselbstständigungsgruppen. Pädagogisches Handeln bedeutet im Kinderhaus, die Rechte der Kinder und Jugendlichen zu wahren und sie dabei aktiv in die gestalterischen Entscheidungsprozesse des Hauses mit einzubeziehen.

Philosophie, Ansatz und Zielsetzung

Die 43 Teilprojekten des Kinderhauses arbeiten weitgehend autonom. Die vom Kinderhaus erfasste Grundkonzeption fordert sie aber dazu auf, die eigene Konzeption jährlich neu zu denken und zu entwickeln.

In seiner Grundkonzeption manifestiert, realisiert das Kinderhaus ein Lebensweltkonzept, dass die Kinder und Jugendlichen aktiv beteiligt – gemeinschaftlich, solidarisch und partizipativ ist das Kinderhaus mit seine Projekten auf dem eigenen Grundstück und im Kiez vor Ort und somit fester Bestandteil der Lebenswelt der Kinder und Jugendlichen.

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