Willkommen

Willkommen auf der Website der Beteiligungsfüchse! Wir sind ein junges Sozialunternehmen in Berlin-Reinickendorf. Unser Anliegen ist die Förderung von Demokratie und Kommunikation in Schule und Kiez. Schon länger im Auguste-Viktoria-Allee-Kiez und auch darüber hinaus für Demokratie und Gewaltprävention aktiv, gibt es uns offiziell seit dem 24.01.2018Fragen Sie uns für ein Erstgespräch an!

Beteiligung, Demokratie und Innovation – der Fachtag „Partizipation und Beteiligung“

„Ohne die Erfahrung gelingender Partizipation und Beteiligung in möglichst allen Phasen ihres Lebens haben Kinder und Jugendliche kaum Chancen, selbstbewusste Mitglieder unserer demokratischen Gesellschaft zu werden.“

Siegfried Arnz, Leiter der Abteilung I a.D. bei der Senatsverwaltung
für Bildung, Jugend und Wissenschaft, Berlin

Am 17.02.20 luden die Deutsche Gesellschaft für Demokratiepädagogik e.V. und das Pestalozzi-Fröbel-Haus zu einem ersten bundesweiten Fachtag „Partizipation und Beteiligung“ von Kindern und Jugendlichen ein – das Besondere? Die Kinder und Jugendlichen kamen dabei selbst zu Wort.

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BeFu wächst: Willkommen, Gitta!

Gitta Barke, Mitarbeiterin f. Schulsozialarbeit,
Demokratiepädagogik und Lernen durch Engagement

Hi!

Ich heiße Gitta Barke, geboren und aufgewachsen in Reinickendorf, genauer in Alt-Tegel. Ich bin die neueste Füchsin im Team von BeFu. Seit März 2020 arbeite ich als Schulsozialarbeiterin und Expertin für Lernen durch Engagement (LdE) an der Max-Beckmann-Oberschule (MBO) in Berlin-Reinickendorf.

Das sind meine Aufgaben

Als Schulsozialarbeiterin werde ich zusammen mit Michael Siegel ein noch nicht abgedecktes Bedarfsfeld der Schule bedienen – als fünfte Kollegin der Schulsozialarbeit kümmere ich mich um die Anliegen der Schülerinnen und Schüler in allen 11. Klassen. Neben individueller Beratung und sozialer Gruppenarbeit mit den Schülerinnen und Schülern, freue ich mich darauf, auch für die Zeit nach der letzten Schulstunde Angebote im Rahmen des Ganztages zu entwickeln, in denen die Schülerinnen und Schüler Mitbestimmung und Mitgestaltung erfahren können.

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Innovation trifft Freiraum – der Fachtag selbst

wissenschaftlicher Diskurs unten, oben „die Chef(Innen)-Etage“

Am Ende des in seiner finalen Phase höchst intensiven Planungs- und Vorbereitungsprozesses stand der Fachtag, für den sich alle Mühen gelohnt hatten:

Auf dem Kinder- und Jugendbereich arbeiteten von 2. KlässlerInnen bis zu Schulabsolventen engagierte junge Menschen aus den verschiedensten Kontexten gemeinsam zu den Themen und Leitfragen des Tages in einer einzigartig freien und lockeren- aber gleichzeitig auch sehr konstruktiven Arbeitsatmosphäre. Auf einer gesamten Etage (im Laufe des Tages „Chef(Innen)-etage“ genannt) hatten die Teilnehmenden des Kinder- und Jugendbereiches in sieben Workshops die Chance, sich auszudrücken und laut zu werden. Sie malten Bilder und ein Banner, entwickelten ein Theaterstück, das sie gemeinsam aufführten, reimten als Poetry-SlammerInnen, rappten nach einem gemeinsam geschriebenen Text, diskutierten miteinander Möglichkeiten, Kinderrechte in der Schule zu leben.

Die Vielfalt der anwesenden Erwachsenen eine Etage tiefer dagegen war ebenso spürbar: Ein kurzer Steckbrief, der von allen Anwesenden ausgefüllt wurde und die im Laufe der Veranstaltung an einer Leine entlang des Flures aufgehängt wurden, machten die vielen unterschiedlichen Kontexte und beruflichen Herkünfte spielerisch sichtbar. Auch inhaltlich waren die wissenschaftlichen Inputs auf dem Erwachsenenbereich sehr divers und orientierten sich allesamt anderer Schwerpunkte.

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Zwischen Ehrenamt und Profession – ein Planungsprozess, der neue Wege geht

Der geeignete Rahmen für die Planung und Organisation des gemeinsamen Vorhabens – eines Fachtages zu Partizipation und Beteiligung von Kindern und Jugendlichen – ergab sich schließlich durch die Kooperation zwischen der DeGeDe e.V. und dem Pestalozzi-Fröbel-Haus. So wurde ein Organisationsteam einberufen, zudem breit  eingeladen wurde und an dem sich viele Einrichtungen beteiligten. So unter anderem das SV-Bildungswerk, die KITA Menschenskinder gGmbH oder auch wir, die Beteiligungsfüchse gemeinnützige GmbH.

Logo KITA Menschenskinder

Bereits während der ersten Zusammentreffen (ca. Okt 2018) wurde sich die Gruppe schnell bewusst, dass ein einziger Fachtag mit ExpertInnen für Partizipation und Beteiligung allein, das Erleben dieser so wichtigen Bausteine für die Entwicklung von jungen Menschen nicht selbstverständlicher machen würde. Schnell war deshalb die Vision von einer Veranstaltungsreihe, die sich zu Beginn ihrer Auseinandersetzung am ExpertInnenwissen bedienen sollte, um im weiteren Verlauf die Zielgruppe immer weiter zu öffnen.

Logo SV-Bildungswerk

In den zurückliegenden 18 Monaten wurde Einladungs- bzw. Aufruftexten getüftelt, Listen mit möglichen TeilnehmerInnen erstellt und über ein geeignetes Konzept diskutiert. Dabei wurden keine Ideen vorschnell überworfen und alle Anwesenden konnten sich frei einbringen. Diese demokratische Diskussionskultur und das bewusste Ernstnehmen und Einbeziehen aller Gedanken und Impulse machten den Fachtag schon in seiner Organisation zu etwas Besonderem – einem Projekt das schon in der Planung und Organisation den Partizipationsgedanken lebte.

Wer neue Wege geht, trifft auf Widerstände – Herausforderungen im Planungsprozess

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Weil die Lebenswelt von Kindern und Jugendlichen nicht am Schultor endet

– ein Gespräch, das kontrovers beginnt und in einem gemeinsamen Vorhaben endet

Den Ausgangspunkt für das gemeinsame Vorhaben und den Beginn aller Planungen für dem Fachtag markierte ein Gespräch, das bereits vor über 3 Jahren stattfand: Mit am Tisch saßen damals Siegfried Arnz der ehemalige Leiter der Abt I der Senatsverwaltung, Dr. Hans Ulrich Krause vom Kinderhaus Berlin-Mark Brandenburg , Kerstin Kubisch-Piesk vom Jugendamt Mitte, Lukas Wolff vom SV-Bildungswerk und Michael Siegel von der DeGeDe e.V., die sich gemeinsam mit der Frage beschäftigten, die auch auf dem letztendlichen Fachtag noch maßgeblich sein sollte:

Warum wird Partizipation und Beteiligung von Kindern und Jugendlichen nicht selbstverständlich erlebt?

Einer der Hauptgründe für das Zusammenkommen dieser sehr diversen Gruppe, lag in der gemeinsamen Überzeugung, dass ein großer Hinderungsfaktor für das positive Erleben von Beteiligung und Partizipation in der ungenügenden  Kooperation zwischen vielen Feldern der Jugendhilfe und dem System Schule liegt.

Von Uneinigkeit und gemeinsamen Erkenntnissen

Das Gespräch war aufgrund dieser gemeinsamen Ansicht aber keineswegs ein Ausdruck von Einigkeit: Ganz im Gegenteil zeigte der Austausch zu Beginn vor allem die tiefe Verschiedenheit und die große Unterschiedlichkeit in der Auffassung über geeignete Maßnahmen oder Veränderungen.

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Danke für alles – Trauer um Wolfgang Edelstein

Wir trauern um Prof. Dr. Dr. h.c. Wolfgang Edelstein

Wolfgang Edelstein bei seiner „vor“letzten Rede im Rahmen seines 85. Geburtstages 2014

* Freiburg 15. Juni 1929

† Berlin 29. Februar 2020

Inspirator, Impulsgeber, Diskurspartner und Autor – Wolfgang Edelstein führte ein bewegtes Leben, stets engagiert für die gemeinsame Sache: Das Lernen von- und das Leben für die Demokratie.

Kinder und Jugendliche müssen Anerkennung-, Wertschätzung-, Selbstwirksamkeit- und Gerechtigkeit erfahren; Demokratie lernen und leben: Aus tiefster Überzeugung und mit einer Lebenserfahrung eines unglaublich bewegten Lebens und eines beeindruckenden Lebenslaufes wurde Wolfgang Edelstein zum Inspirator und Ideenträger für alle, die sich für die Demokratiepädagogik interessieren.

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