LernBrücken bei den Beteiligungsfüchsen auch in den Sommerferien 2021!

– ein Projekt finanziert von der Postcode Lotterie mit Potential für die Zukunft

Mit Beginn der Sommerferien 2021 ist bei den Beteiligungsfüchsen und damit bei der Max-Beckmann-Oberschule und bei der Hausotter-Grundschule noch nicht Schluss mit den LernBrücken. Gerade die Sommerferien wollen wir Dank der Unterstützung durch die Postcode Lotterie nutzen, damit Schüler*innen und deren Familien, die individuelle und an den lebensweltlichen Herausforderungen der Familien orientierte Unterstützung nutzen können.

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Die Grundlagentage 2020 von außen betrachtet – ein Erlebnisbericht

Zur Autorin: Regine Leonhardt arbeitet in München als Projektleiterin für Lernen durch Engagement bei der Stiftung Gute-Tat München & Region. Bei den diesjährigen Grundlagentagen war sie als hochinteressierte Besucherin mit dabei.

„Danke, dass ich die Gelegenheit hatte, als Zaungast an den LdE- Grundlagentagen an der Max- Beckmann-Oberschule teilzunehmen. Der Einblick in Euer großes Format war für mich wirklich sehr bereichernd. Nicht nur, weil ich wirklich sehr beeindruckt bin von Organisationsaufwand, Einsatz und Umsicht, mit denen Ihr diese Mammutaufgabe bestreitet. Das bisherige Konzept auch noch unter Corona- Bedingungen zu modifizieren und so verantwortungsvoll durchzuführen, verdient den allerhöchsten Respekt!

Das (…) Konzept (…) unter Corona- Bedingungen zu modifizieren und so verantwortungsvoll durchzuführen, verdient den allerhöchsten Respekt!

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Von „Brücken“ und „Komplizen“: Das Interview zum Lernbrücken Projekt mit Michael Siegel – Teil 2

Lieber Micha, wie sieht denn ein klassischer Arbeitstag einer LernkomplizIn bei den LernBrücken aus? Was passiert als Erstes, wenn ein junger Mensch nach Unterstützung fragt?

Das würde ich gern getrennt beantworten, erstmal zur zweiten Frage: Am Anfang steht immer ein Erstgespräch, bei dem es darum geht, Bedarfe der SchülerInnen und deren Familien zu finden, die bisher schulisches Lernen erschwert oder ganz abgeschlossen haben. Gemeinsam wird dann vereinbart, was passieren muss, um wieder Anschluss zu finden und gut aus der Krise zu kommen. Im Prinzip ist das so etwas wie eine Zielformulierung. Der Alltag von einem Lernkomplizen ist aber grundsätzlich sehr individuell, da kann man eigentlich wenig generalisieren. Aber ich würde mal ein Beispiel-Arbeitstag für unsere Lernkomplizin „xy“ skizzieren.

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3 Jahre wir und BeFu! – Was haben wir als Partizipationslotsen so gemacht?

– ein Rückblick von Pirinthan Sivaharan (Partizipationslotse bei den Beteiligungsfüchsen)

Ich erinnere mich noch genau, als zwei Erwachsene zu unserem Fußballtraining kamen und mit unserem Trainer sprachen. Damals wussten Kadir, Mikolaj, Jeremy und ich nicht, dass der gemeinnützige Träger hinter den beiden Erwachsenen unser Leben so prägen und bereichern würde, wie er es tat. Kurz nach der Absprache mit unserem Trainer, fragten sie in die Runde, wer Lust hätte, sich für den Auguste-Viktoria-Alle-Kiez und die Jugendlichen im Kiez einzusetzen und Projekte zu organisieren und durchzuführen. Unsere Arme schossen nach oben und wir erklärten uns bereit dazu. Wir freuten uns sehr auf die neue Herausforderung und auf das Sammeln der Erfahrung in dem uns noch unbekannten Gebiet. Es folgten Treffen, in denen wir anfangs zu schüchtern waren, um das Angebot etwas zu essen ablehnten, oder die Ausbildung zum Partilotsen wie eine schuliche Einheit wirkte. Doch wir erkannten früh, dass dies nicht nötig ist, denn Georg Mastritsch und Michael Siegel behandelten uns trotz des Altersunterschieds auf einer Augenhöhe. Dies half uns dabei, das schüchterne Verhalten abzulegen. Bei der angesprochenen Ausbildung zum Partizipationslotsen lernten wir Methoden kennen, um Projekte zu organisieren und durchzuführen.

Mikolaj: ,,Anfangs war alles echt komisch… Micha bat uns Essen an und wir lehnten ab, heute kaum vorstellbar…😂“

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