Wo kommt eigentlich der Fuchs her?

Mit großer Wahrscheinlichkeit habt auch Ihr Euch schon die Frage gestellt, mit welchem Hintergrund das Wesen des Fuchses eine so vordergründige Rolle in unserem Namen spielt.  “Hat das etwas mit Naturschutz zu tun?”, “Finden echte Füchse überhaupt cool, dass Sie sich so nennen?” und “Heißt der weibliche Fuchs nicht Fähe? – sind Sie deswegen so männerlastig?” Vielleicht hat auch der ein oder andere von Euch vor einer dieser (nicht allzu ernst gemeinten) Fragen gestanden und kam in Erklärungsnot- so auch ich selbst, wenn ich Freunden und Bekannten von meiner Tätigkeit berichte. Diesen Ungewissheiten wollen wir nun Einhalt gebieten: Warum heißen wir also Beteiligungsfüchse?

Grundsätzlich hat der Fuchs in unserem Namen keinen großen Hintergrund für unsere tatsächliche Arbeit. Allerdings bietet er durch seine Auftritte in der Literatur (Fabeln), oder aber auch durch seine Reinickendorfer Geschichte einiges an Interpretations- und Assoziationspotential: So spricht man vom Fuchs als Fabelwesen vor allem von einem cleveren, einfallsreichen und um die Ecke denkenden Tier. Auch der Reinecke Fuchs (Hauptfigur einer mittelalterlichen Erzählung) zeichnet sich durch seine Clevernis und seine scharfsinnigen Einfälle aus. Sicherlich können dem Fuchs auch negative Attribute zugewiesen werden. Wir als Beteiligungsfüchse identifizieren uns aber natürlich ganz bewusst nur mit den oben genannten, positiven Eigenschaften.

Wie viele von Euch vermutlich gar nicht wissen, hat der Fuchs in Reinickendorf eine so tiefreichende Geschichte, dass sich dieser sogar auf dem Stadtwappen – und auch auf älteren Bezirks- und Territorialwappen – wiederfindet. So deutet der Fuchs in unserem Namen also auch auf unsere regionale Zugehörigkeit hin – der Fuchs gehört nach Reinickendorf und ist fester Bestandteil der Geschichte und des Kiezes. Damit das auch in Zukunft so ist, gibt es jetzt uns – die Beteiligungsfüchse!

Liebe Grüße,

(AS)