Die Deutsche Kinder- und Jugendstiftung – unser Gleichgesinnter des Monats September

Die DKJS setzt sich bundesweit für Teilhabe und nachhaltige Bildung von Kindern und Jugendlichen ein. Die Projekte der Stiftung sollen es Kindern und Jugendlichen ermöglichen, emanzipatorisch eigene Talente und Potentiale zu entdecken. Parteiunabhängig organisiert bringt sie eine Reihe von PolitikerInnen zusammen, um diesen Zielen durch einen breiten, öffentlichen Diskurs optimal gerecht zu werden.

Philosophie, Vision und Zielsetzung

Im Bewusstsein, dass in Deutschland bereits viele Mittel für den Bildungserfolg von Kindern und Jugendlichen existieren, arbeitet die DKJS daran, diese gezielt an den richtigen Stellen und in klarer Rollenverteilung einzusetzen. Sie versucht dabei, durch einen stetigen Dialog zwischen Praxis- und Steuerungsebene, Offenheit für Veränderungen schüren und so deren nachhaltige Integration in das Bildungssystem ermöglichen. Diese Veränderungen zielen darauf ab, allen in Deutschland lebenden Kindern und Jugendlichen die gleiche Chance auf Bildungserfolg und Teilhabe zu ermöglichen. So soll in Zukunft soziale Herkunft weniger Einfluss auf die individuellen Bildungschancen der Kinder und Jugendlichen haben.

Arbeitsfelder, Methodik

Um diese Prozesse zu optimieren, sammelt die Stiftung politische, zivilgesellschaftliche und fachliche Expertisen. So soll vorhandenes Wissen und Erfahrung kommuniziert, optimal genutzt und schließlich weiter getragen werden.

Dafür will die DKJS Veränderungsprozesse anstoßen: in Kindergärten und Schulen, beim Übergang in den Beruf, in der Familien- oder lokalen Jugendpolitik. Die Bildungsarbeit der DKJS bezieht sich auf die gesamte Lebenswelt von Kindern und Jugendlichen.

Damit die Programme tatsächlich den gesteckten Zielen gerecht werden, achtet die DKJS auf Qualitätsstandards, um die Wirksamkeit Ihrer Programme zu erhöhen.

Struktur und Gesellschaftsform

Die Geschäftsführung wird von einem prominent besetzten Stiftungsrat beraten, während das Präsidium der Gesellschafterversammlung die finanzielle Effektivität und Stabilität der Stiftung sichert.

Die Deutsche Kinder- und Jugendstiftung setzt sich in Ihren höchsten Organen aus drei Gremien zusammen: der Geschäftsführung, dem Stiftungsrat und der Gesellschafterversammlung; Schirmherrin ist Elke Büdenbender, Frau des Bundespräsidenten Frank Walter Steinmeier.

Die Gesellschafterversammlung, bzw. deren VertreterInnen laden per Beschluss herausragende Persönlichkeiten der Öffentlichkeit ein, die Stiftung in Ihrer inhaltlichen Arbeit zu beraten und Handlungsbedarfe aufzuzeigen.

So finden sich im Stiftungsrat Persönlichkeiten wie die Generalsekretärin der CDU – Annegret Kramp-Karrenbauer, Malu Dreyer – Ministerpräsidentin des Landes Rheinland-Pfalz, sowie etliche weitere MinisterpräsidentInnen und wichtige Entscheidungsträger der DKJS wieder.

Durch ein bundesweites Netzwerk ist die DKJS auch auf Landesebene strukturiert. So sind bis auf Niedersachsen und Bremen alle Länder in kleineren Gesellschaften aufgeteilt. Diese organisatorische Aufspaltung auf Länderebene ermöglicht es der DKJS auch auf lokaler Ebene Handlungsbedarfe zu erkennen und kommunale Antworten zu finden. So bringt die Stiftung nicht zuletzt auch kommunal ExpertInnen von Bildung und Pädagogik zusammen.

Maßgebliche private UnterstützerInnen der Stiftung sind zum Beispiel die Freudenberg Stiftung, die Jacobs Foundation oder die Robert-Bosch-Stiftung. Große Teile ihrer Finanzmittel bezieht die Stiftung  aus öffentlichen Geldern, wie zum Beispiel vom Bundesministerium Für Familie, Senioren, Frauen und Jugend oder der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie Berlin.

Hier kommt Ihr direkt zur Website der DKJS: https://www.dkjs.de