Bündnis: Bildung einer Demokratischen Gesellschaft

Ein großer Zusammenschluss – in Kinderschuhen!

Nach der feierlichen Eröffnung im Frühjahr 2018 stehen hochkarätige AkteurInnen der Demokratiepädagogik, der Kinderrechte, der Bildung für nachhaltige Entwicklung und global goals, sowie der kulturellen Bildung gemeinsam hinter der Überzeugung, dass eine nachhaltige Bildung zu politischer und gemeinnütziger Partizipation einen entscheidenden Faktor zur Wahrung einer Demokratischen Gesellschaft darstellt.

Wiederum gemeinsam sieht man sich der Herausforderung gegenüber, dem Erstarken der Neuen Rechten und den damit verbundenen Fremdenfeindlichkeiten und Diskriminierungen von Minderheiten entgegenzutreten. Auch die Angst vor islamistischem Terror, sowie die allgemeingegenwärtige Abkehr von einem europäischem Gemeinsinn, sind Herausforderungen, denen man geschlossen durch nachhaltige Demokratiebildung und Demokratiepädagogik die Stirn bieten will.

Getragen von der Deutschen Gesellschaft für Demokratiepädagogik (https://www.degede.de/wer-wir-sind/), lebt das Bündnis von seinen Unterstützer- und FörderInnen.

Über das Jahr 2017 hinweg trafen sich bundesweit ExpertInnen zum allgemeinen Wissensaustausch zu den sogenannten RoundTables. Diese standen unter den Leitfragen „Was brauchen Kinder und Jugendliche für die heutige und zukünftige Gestaltung von Demokratie?“, „Wie stärken wir Demokratiepädagogik in kommunalen und regionalen Bildungslandschaften?“, „Wie können wir Bildungseinrichtungen bei Ihrer demokratiepädagogischen Organisationsentwicklung stärken?“ und „Wie unterstützen wir die Aus- und Fortbildung von Fachkräften?“.

Diese erste Arbeitsphase mündete in der feierlichen Eröffnung und offiziellen Gründung der Bündnisinitiative: Am 11.06.2018 manifestierte man in den Räumlichkeiten der Bertelsmann Stiftung Berlin die gemeinschaftliche Motivation des Bündnisses. Weiterhin wurde die große Öffentlichkeitswirksamkeit der Veranstaltung bereits im Voraus durch einen Aufruf zur Partizipation zivilgesellschaftlicher Institutionen genutzt, der sich auch an Politik und Verwaltung richten soll: Lasst uns einander anschließen und vernetzen – Interessenbündelung und entsprechende Vertretung soll unser Schlüssel zum Ziel sein!

Innerhalb der ersten beiden Treffen der Ortsgruppe Berlin/Brandenburg standen neben der Vernetzung und Vorstellung der TeilnehmerInnen, Diskussionen zum Mehrwert und Nutzen eines berlin-brandenburgischen Bündnisses auf der Tagesordnung. Auch zu möglichen gemeinsamen Aktivitäten und Produkten tauschte man sich aus. In freigewählten Arbeitsgruppen beschäftigte man sich anschließend mit den Leitthemen “Sichtbarkeit und Bündelung der Angebote”, der Idee eines “Erfahrungs- und Wissenspools”, zentral organisierte “Demokratietage”, sowie “regionale Aktionen”.

Auch über das Zukunftsbild des Bündnisses gab es ein kurzen Brainstorm: Konsens dieser Visionsfindung war das Bild eines Bündnisses, das vernetzt, optimiert und verändert: ein Bündnis das durch eine starke Öffentlichkeitswirksamkeit politische Schlagkraft entwickelt und Ungeahntes möglich macht!

Weitere Informationen und Partizipationsmöglichkeiten findet Ihr unter: https://buendnis.degede.de/buendnisinitiative/

(AS)

Liebe Grüße,