Neue Lernkompliz*innen gesucht!

Holger

Hallo Leute, wir suchen wieder Unterstützung im Lernbrücken-Projekt. Als Lernkompliz*in könnt ihr dabei ganz konkret Schüler*innen helfen, den Anschluss an ihre Bildungspläne nicht zu verlieren. Ihr seid als Honorarkraft für uns tätig und werdet begleitet und unterstützt durch uns als individuelle Hilfe für Schüler*innen eingesetzt. Wir betreuen Schüler*innen an unterschiedlichen Schulen in ganz Berlin.

Um euch einen kleinen Einblick zu geben hier zwei interessante Fragen aus einem Interview zum Projekt:

Warum heißt es eigentlich „Lernbrücken“?

Den Begriff hat die Senatsverwaltung für ihr Programm zur Unterstützung besonders benachteiligter Schüler*innen und deren Familien gewählt. Es soll dabei helfen, den Anschluss an die Bildungspläne für diese Kinder nicht ganz aufzugeben. Die Senatsverwaltung hat über die Deutsche-Kinder und Jugendstiftung als Programmdirektion NGOs dazu aufgerufen, für dieses Programm Konzepte einzureichen. Der Name passt auch ganz gut, finde ich. So kann man sich recht gut bildlich vorstellen, dass wir dafür da sind, Brücken an den Stellen zu schlagen, an denen junge Menschen und ihre Familien aufgrund der Situation in der Corona-Krise vom „Lernen“ nahezu gänzlich abgehängt werden.

 Was genau steckt hinter dem Begriff „Lernkompliz*in?

Unsere Lernkompliz*innen sind ganz konkret die Personen, die in den Familien und vor Ort unterwegs sind. Dafür haben wir jetzt 13 Honorarkräfte zu uns ins Boot geholt, die im Schnitt acht Stunden in der Woche im Projekt tätig sind. Was diese diverse Gruppe von „Lernkompliz*innen“ dabei eint, sind spannende Erfahrungen in der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen. Zu Beginn des Projektes gab es für alle notwendige Einführungsseminare, in denen wir uns gemeinsam wichtigen Themen des Kinderschutzes, Themen rund um Nähe und Distanz zu den Familien sowie der Beziehungsarbeit im Programm gewidmet haben. Außerdem ging es in unserer Einführung um die lebensweltlichen Bezüge, in denen sich unsere Lernkomplizen bewegen und deren Vielfalt eine Herausforderung sein kann.  Natürlich war aber auch das Hygienekonzept im Programm, Informationen zur Pandemie und um unsere Vorbildrolle ein Tagesordnungspunkt bei den Fortbildungen. Abgerundet wurde die Einführung durch die Betrachtung der Dokumentations- und Administrationsaufgaben, die die Lernkompliz*innen im Programm zu leisten haben. Zusammenfassend kann zu den Aufgaben der Lernkompliz*innen gesagt werden, dass sie im Projekt eine Vermittlungsfunktion zwischen dem akut recht ausgelasteten schulischen Personal einerseits und den Kindern, Jugendlichen- und Familien andererseits bieten. Sie informieren über die Krise und Hygienemaßnahmen und leisten schnelle Hilfe für einen Lernbedarf sowie zur Bereitstellung von Materialien und technischer Ausstattung.


Es gibt auch noch eine cooles Video mit einigen unser Lernkompliz*innen und ihren Eindrücken.

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Haben wir euer Interesse geweckt? Habt ihr Lust euch zu bewerben? Dann meldet euch gerne unter post@befu.berlin

Bei Fragen könnt ihr euch gern über unsere Sozialmedia-Kanäle an uns wenden oder uns auch eine E-Mail schreibe. Wir freuen uns auf euch.

Hier noch die vollständigen Interviews für euch wenn ihr mehr wissen möchtet.