BeFu wächst: Willkommen, Gitta!

Gitta Barke,
Mitarbeiterin f. Schulsozialarbeit,
Demokratiepädagogik und Lernen durch Engagement

Hi! Ich heiße Gitta Barke, geboren und aufgewachsen in Reinickendorf, genauer in Alt-Tegel. Ich bin die neueste Füchsin im Team von BeFu. Seit März 2020 arbeite ich als Schulsozialarbeiterin und Expertin für Lernen durch Engagement (LdE) an der Max-Beckmann-Oberschule (MBO) in Berlin-Reinickendorf.

Das sind meine Aufgaben

Als Schulsozialarbeiterin werde ich zusammen mit Michael Siegel ein noch nicht abgedecktes Bedarfsfeld der Schule bedienen – als fünfte Kollegin der Schulsozialarbeit kümmere ich mich um die Anliegen der Schülerinnen und Schüler in allen 11. Klassen. Neben individueller Beratung und sozialer Gruppenarbeit mit den Schülerinnen und Schülern, freue ich mich darauf, auch für die Zeit nach der letzten Schulstunde Angebote im Rahmen des Ganztages zu entwickeln, in denen die Schülerinnen und Schüler Mitbestimmung und Mitgestaltung erfahren können.

Im Projekt „Ehrenamtsnetzwerk Schule-Kiez“ arbeite ich an der Projektplanung und Konzeptweiterentwicklung von Lernen durch Engagement an der MBO. Durch meine Doppelrolle an der Schule kann ich somit die wichtige Schnittstelle zwischen den LdE-Teams der Schule und den Beteiligungsfüchsen als Kooperationspartner für LdE abdecken.

Mit diesen zwei Aufgabenfeldern möchte ich die Zusammenarbeit zwischen mir als Schulsozialarbeiterin und den Lehrkräften ausbauen, um die Bildungs- und Erziehungsarbeit sinnvoll unterstützen zu können und zu erweitern.

Wie ich Beteiligungsfüchsin wurde

Mein Interesse an modernen Partizipationskonzepten in demokratischen Gesellschaften zeichnete sich bereits in meinen Studium ab. Durch den gewählten Fokus in diversen Seminaren wurde mir klar, dass es genau darum geht: Kindern und Jugendlichen ermöglichen zu erleben, was es bedeutet in einer Demokratie zu leben, um letztlich Demokratie als Lebensform und Gesellschaftsform mitgestalten zu können.

Gitta (zweite von rechts) als Trainerin in der Boulderhalle

Ich bin bereits ein paar Jahre als freiberufliche Trainerin in einer Boulderhalle mit der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen vertraut. Über diesen Zeitraum verstärkte sich mein Interesse daran insbesondere partizipative Konzepte in meinen Trainings zu etablieren. So konnten bspw. die Kinder und Jugendlichen selbst das Aufwärmprogramm gestalten oder sich abschließend bei jedem Training in der Feedback-Runde äußern.

Ich habe zudem über zwei Jahre in der Deutschen Gesellschaft für Demokratiepädagogik e.V. (DeGeDe) als Büroassistentin gearbeitet. Nachdem ich mein Studium an der Europa-Universität Frankfurt Oder (Kulturwissenschaften, B.A.) abgeschlossen hatte, sehnte ich mich nach einer neuen Herausforderung.

So kam ich letztlich zu den Beteiligungsfüchsen. Bei BeFu habe ich in einem kleinen, aber feinen Team die Möglichkeit theoretische Konzepte der Demokratiepädagogik in der Praxis umzusetzen und konkrete Projekte mit Kindern und Jugendlichen zu erproben. Letztlich kann ich eine Schule dabei unterstützen, demokratische Strukturen zu erweitern und noch mehr Partizipation für Schülerinnen und Schüler zu ermöglichen. Dabei sehe ich es als große Chance und gleichzeitig als eine Herausforderung an, als Quereinsteigerin der Sozialen Arbeit auch meine eigenen sozialen Kompetenzen stetig zu reflektieren und zu erweitern.